Die Kreisstadt Bad Hersfeld soll sich für die baldmöglichste Ausrichtung des Hessentages bewerben.

Das sieht ein Antrag der Fraktion Neue Bürgerliste (NBL) für die nächste Sitzung der Stadtverordnetenversammlung am 09.Juli vor.

Der diesjährige Hessentag in Hofgeismar sei wiederum ein großer Erfolg gewesen. Kommunale Vertreter hätten nicht nur eine Erstarkung des „Wir-Gefühls“ unter der Bevölkerung und den Vereinen sondern auch die große Werbewirkung für die Stadt betont. Ähnlich seien die Erfahrungen und Bewertungen durch die Städte Kassel und Bensheim nach den Hessentagen 2013 und 2014 gewesen. Ministerpräsident Volker Bouffier wird mit den Worten zitiert „Der Hessentag dauert 10 Tage, aber er wirkt 10 Jahre“.

Die Durchführung des Hessentages wird finanziell überwiegend vom Land Hessen getragen, wobei die finanzielle Unterstützung in den letzten Jahren noch verbessert wurde und bei Infrastrukturprojekten Vorhaben ermögliche, die durch die Stadt sonst nicht zu realisieren wären, argumentiert NBL-Fraktionsvorsitzender Michael Bock.

„Was das wesentlich kleinere Hofgeismar geschafft hat, schaffen wir in Bad Hersfeld erst recht“, findet Stadtverordneter Armin Leckel, der schon seit vielen Jahren an den Hersfelder Beiträgen am Hessentagsumzug mitwirkt. So habe die Stadt den Hessentag 1967 ausgerichtet, habe Erfahrungen mit Großveranstaltungen wie den Festspielen und dem Lullusfest und auch im Rahmen der Bewerbung im die Landesgartenschaut umfangreiche Vorarbeiten geleistet.

Nach Herborn und Rüsselsheim in den Jahren 2016 und 2017 käme ein Hessentag für Bad Hersfeld frühestens im Jahr 2018 in Betracht. Somit gäbe es nach Ansicht der NBL-Fraktion ausreichend Vorbereitungszeit